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Michel Decar wurde 1987 in Augsburg geboren. Er studierte an der LMU München und der UDK Berlin. Seit 2012 verfasst er massenhaft Kriminalromane, Theaterstücke und Hörspiele, hin und wieder gibt es dafür einen Preis. Sein neues Stück Schere Faust Papier ist momentan am Thalia Theater Hamburg zu sehen.

*Foto: © Constantin Riess.

Sarah Khan gewann als 12-jähriges Kind ihre erste Veröffentlichung in einem Sammelband des ZDF-Ferienprogramms. Als Studentin drehte sie Super-8-Filme, schrieb für Fanzines, Stadtmagazine und Zeitungen, vorwiegend über Film, Comics, Popkultur. 1999 erschien ihr erster Roman Gogo-Girl über eine junge Frau im Musik-Milieu der sogenannten Hamburger Schule. Seither zahlreiche Publikationen, weitere Romane, Gespenster-Reportagen, Essays. 2012 erhielt Sarah Khan den erstmals gestifteten Michael-Althen-Preis für Kritik der FAZ.

Hartmut Lange, geboren 1937 in Berlin-Spandau, studierte an der Filmhochschule Babelsberg Dramaturgie. 1960 erhielt er eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater in Ostberlin. Von einer Reise nach Jugoslawien kehrte er nicht in die DDR zurück. Er ging nach Westberlin, arbeitete für die Schaubühne am Halleschen Ufer, für die Berliner Staatsbühnen und am Schiller- und am Schlosspark-Theater. Hartmut Lange wurde für seine Dramen, Essays und Prosa vielfach mit Preisen ausgezeichnet (u. a. mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und dem Prix Laure Bataillon).

Emine Sevgi Özdamar, geboren 1946, ist eine deutschtürkische Schriftstellerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin. Im Alter von zwölf Jahren spielt sie erste Theaterrollen. 1965 kommt sie als Gastarbeiterin nach Deutschland, arbeitet zunächst in einer Fabrik in West-Berlin. Nach dem Besuch der Schauspielschule in Istanbul erste professionelle Rollen in der Türkei. Engagements an der Volksbühne Ost-Berlin, in Paris, Avignon und dem Bochumer Schauspielhaus folgen. Ihr Debütroman Das Leben ist eine Karawanserei hat zwei Türen aus einer kam ich rein aus der anderen ging ich raus erscheint 1992 und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie ist Autorin von insgesamt vier Romanen, einem Erzählungsband und mehreren Theaterstücken. Für ihr schriftstellerisches Werk wurde sie mit den renommiertesten deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet (Ingeborg Bachmann-Preis (1991), Adalbert von Chamisso-Preis (1999), Kleist-Preis (2004).

*Foto: © Helga Kneidl.

 

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik sowie Germanistik studierte und heute als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand 2012 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015.

*Foto: © Hans Hochstöger, Suhrkamp Verlag.

Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte unter anderem die Romane „Libidissi“, „Barbar Rosa“ und „Sünde Güte Blitz“ sowie die Erzählungsbände „Anrufung des Blinden Fisches“ und „Von den Deutschen“. Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für den 2010 erschienen „Roman unserer Kindheit“ erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

*Foto: © Wilko de Vries.

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt Agnes 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane Nacht ist der Tag und Weit über das Land.

*Foto: © Gaby Gerster.

Kenah Cusanit (1979) ist eine deutsche Autorin und Lyrikerin. Sie wuchs in Berlin-Brandenburg auf und studierte Altorientalische Philologie (Sumerisch, Akkadisch, Hethitisch), Ethnologie und Afrikawissenschaften. Bisher veröffentlichte sie Essays und Gedichte. Derzeit arbeitet Kenah Cusanit an ihrem Debütroman. Sie lebt in Berlin

Peter Bichsel wurde 1935 in Luzern als Sohn eines Handwerkers geboren. Er schlug eine pädagogische Laufbahn ein und unterrichtete bis 1968 (und ein letztes Mal 1973) als Primarlehrer. 1964 wurde er mit seinen Kurzgeschichten in Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen bekannt; die Gruppe 47 nahm ihn begeistert auf und verlieh ihm 1965 den Literaturpreis der Gruppe. Er ist seit 1985 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Bichsel lebt in Bellach bei Solothurn. Sein Werk ist vielfach ausgezeichnet (u. a. mit dem Grossen Schillerpreis, Solothurner Literaturpreis, Gottfried-Keller-Preis). Die Jahreszeiten (1967), Kindergeschichten (1969), Cherubin Hammer und Cherubin Hammer (1999) gehören neben zahlreichen Kolumnenbänden zu seinen bekanntesten Publikationen.

Dorian Steinhoff, geboren 1985 in Bonn, ist Deutscher und Österreicher. Er studierte Philosophie, Rechtswissenschaften und Germanistik an der Universität Trier. Seit 2010 arbeitet er als freier Autor, Journalist und Literaturvermittler. Er schreibt Prosa und für Presse und Rundfunk. Mit seinem Programm Dorian Steinhoff liest und erzählt ist er ständig auf Lesereise. Er gibt Workshops und Seminare zu den Themen kreatives Schreiben, Poetik und literarische Kulturpraxis im Auftrag von Universitäten, Schulen, und freien Kultur- und Bildungsinstitutionen. Außerdem arbeitet er als Organisator von Literaturprojekten und als Moderator von Lesungen. 2014 erschien sein Erzählband Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern. 2015 gewann er den Förderpreis für Literatur Düsseldorf. Dorian Steinhoff lebt in Köln.

Foto: © Marco Piecuch.

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