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Samanta Schweblin wurde 1978 in Buenos Aires geboren. Im Alter von 22 Jahren gewann sie den Haroldo-Conti-Preis, mit ihrem ersten Erzählungsband El núcleo del disturbio (2002, „Der Kern der Unruhe“) den Premio Fondo Nacional de las Artes. Die Wahrheit über die Zukunft, Schweblins zweiter Erzählungsband, wurde 2008 mit dem Premio Casa de las Americas ausgezeichnet. Die Zeitschrift Granta nahm Samanta Schweblin in ihre Auswahl der 22 besten spanischsprachigen Autoren unter 35 auf. 2012 gewann sie den prestigeträchtigen und hochdotierten Juan-Rulfo-Preis. Sie erhielt zahlreiche Stipendien verschiedener Institutionen und verbrachte längere Zeit in Oaxaca, Umbrien, der Toskana und Berlin, wo sie nun lebt. 2014 erschien ihr erster Roman Gift. Mit dem folgenden Erzählungsband Siete casa vacías (2015, „Sieben leere Häuser“) gewann sie den Premio Internacional de Narrrativa Breve Ribera del Duero. Ihr Werk liegt in 15 Sprachen übersetzt vor, mit Gift steht sie auf der Shortlist des Man Booker International Prize 2017.

Marina Perezagua, geboren 1978 in Sevilla, ist eine spanische Autorin. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Sevilla, promovierte in den Vereinigten Staaten in Philologie und lehrte Sprache, Literatur, Geschichte und Lateinamerikanisches Kino an der Stony Brook University, New York. Im Anschluss arbeitete sie zwei Jahre am Instituto Cervantes in Lyon. Derzeit lebt sie in New York, wo sie an der NYU Creative Writing auf Spanisch lehrt. Ihr Debütroman Yoro erschien 2015 und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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