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Manju Kapur | aus dem:Englischen

Schokolade

Übersetzt von : Sabine Kray

Intro von Unsere Redakteure

Das, was Manju Kapur schreibt, dreht sich häufig um den Status der Frau in der indischen Gesellschaft, insbesondere im ehelichen Kontext. Das mag nicht verwundern, wenn man bedenkt, dass in ihrem Kulturkreis die Zukunft vieler Frauen immer noch maßgeblich von der Ehe abhängt, die ihre Eltern arrangieren. „Schokolade“ – eine Erzählung, die in Indien an den Universitäten durchgenommen wird – handelt also in erster Linie von einer Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Zu Beginn scheint die zähe, süße Schokolade ein übelmachender Kit, der zwischen den Wörtern pappt und jeden noch so kleinen Riss in der Beziehung zwischen Tara und Abhay überdecken soll. Tara wird nicht nur gemästet, um sie in eine folgsame Gattin zu verwandeln, sie wird gleichzeitig auch für den Verlust ihrer Weiblichkeit verantwortlich gemacht. Doch kommt Tara zur Vernunft und entscheidet, Rache zu nehmen: Ihr wolltet eine richtige Hausfrau? Eine richtige Hausfrau sollt ihr haben! Auf wundervolle Weise dreht sie den Spieß um…

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Tara war fett. Unverblümt hatte ihr Mann erklärt, dass ihr Herumgewatschel und die schwabbelnden Speckrollen schlecht für sein Image seien.

„Ich watschele nicht“, sagte sie verletzt.

„Tust du doch“, sagte Abhay und damit war das letzte Wort gesprochen. Das war so bei ihnen mit den Wörtern, das letzte stand in der Regel ihm zu.

Später weinte sie. Fest klammerte ihre geschmeidige, feiste Hand sich an das Taschentuch, mit dem sie die Tränen fortwischte, die ihre weichen, ein wenig hängenden Wangen herunterrollten. Gern wäre sie schlank und anmutig gewesen, hätte ihrem Mann alle Ehre gemacht, aber es nützte nichts. Ein Leben ohne Essen, ganz besonders eines ohne Schokolade, war einfach nicht lebenswert.

Und so ernst konnte er es dann auch nicht meinen, wenn er meinte sie solle abnehmen, denn schließlich war er selbst ihr Hauptlieferant.

Sie dachte an sein letztes Geschenk aus Europa. Zwanzig Riegel Schweizer Schokolade, verführerisch eingehüllt von grünem, orangenem, rotem und blauem Papier, verziert mit Bildern von Früchten, Nüssen und Weingläsern. Dazu Marzipanbrote. Körnige Mandelpaste umhüllt von Schokolade, die so seidig war, dass sie ihr bereits auf der Zungenspitze zerging, und schließlich die Krönung von allem, zwei große Schachteln mit in Likör eingelegten und in dunkler Schokolade eingefassten Kirschen. Sie musste bloß daran denken und sofort war es da, dieses Gefühl im Mund, die Intensität des Likörs, das bittersüße Aroma der schmelzenden Schokolade, die herbe Würze und das sanfte Bersten der Kirsche, dieses Geräusch, wenn sie darauf biss.

Beflissen erfüllte er ihre Gelüste. Wenn er ihr die Schokolade übergab, erklärte er, wie beschäftigt er gewesen sei und wie sehr er sich gewünscht habe, sie hätte ihn begleiten können. Zärtlich rieb er dabei das Speckröllchen, das auf ihrem Bauch saß. Manchmal war diese Berührung ein wenig grob, aber Ausdrücke körperlicher Zuneigung waren rar und sie nahm, was sie kriegen konnte.

Wann hatte sie noch gleich von der Affäre ihres Mannes erfahren? Die Leserin dieses Textes wird jetzt meinen, eine solche Banalität müsse sich doch von selbst verstehen. Dass nämlich ein Mann, der seine Frau mit solchen Unmengen von Schokolade vollstopft, ohne Zweifel Hintergedanken hat.

Ein kurzer Abriss ihrer Lebensgeschichte soll ihre Dummheit nachvollziehbar machen.

Schule – Alter: 3-17 Jahre. Klosterschule. Nur Mädchen. Oberste und einzige Priorität: Lernen. Ihre Freizeit ist dem Tanz- und Musikunterricht gewidmet. Ihre Mutter sagt, dass diese Dinge wichtig sind. Sie geben einem Mädchen Anmut.

College – Alter: 17-20. Ein reines Frauen-College. Ihre Eltern halten es nicht für klug, Tara woanders hinzuschicken. Sie entscheidet sich für Englisch, den Weg des geringsten Widerstandes, so sehen das die meisten. Sie weiß nicht genau, was sie mit ihrem Leben anfangen will, da scheint so ein Fach ohne explizites Ziel eine gute Wahl zu sein. Außerdem hat sie schon immer gern gelesen.

Es stellt sich heraus, dass dieses Studium doch nicht so leicht ist wie sie gedacht hat. Niemals hätte sie vermutet, dass Lesen so anstrengend sein könnte. Literatur schien nichts mit Geschichten zu tun zu haben. Vielmehr ging es um Ideen, Geschichte, Kontext, marxistisch-feministische Interpretationen und die Suche nach einer Bedeutung, die weit über das Offensichtliche hinaus in die vollständige Obskurität führte.

Tara verbringt ihre Zeit mit Freunden, sie sehen Filme an und schwänzen Vorlesungen. Sie beschwert sich bei ihrer Mutter, dass die Professoren so unheimlich viel Fleiß von ihr erwarten. Ihre Mutter tröstet sie. Sie muss bloß irgendwie den Abschluss schaffen, dann wird sie heiraten.

Die Hochzeitsvorbereitungen überschneiden sich mit dem Urlaub, den die Studenten zwecks Prüfungsvorbereitung erhalten.

„Was sollen wir da machen, Beti?“, sagt ihre Mutter, als Tara sich darüber beklagt. „Ich weiß, dass es ein unglücklicher Zeitpunkt für dich ist, aber diese Tage passen nun einmal am besten.“

„Aber Amma, wie soll ich denn da lernen?“, beschwert sich Tara.

„Nun, aber der Junge ist eine gute Wahl. Und seine Familie ist ganz erpicht darauf. Manche Dinge kann man nicht verschieben.“

Erst als sie aus den Flitterwochen zurückkehren, sind Taras Prüfungsergebnisse da. Sie hat gerade so bestanden und sie ist ein wenig überrascht, dass sie nicht gleich durchgefallen ist.

Ihr Mann denkt, das bedrücke sie.

„Mach dir nichts daraus, Liebes“, sagt er und schließt sie in seine starken Arme, „Du hast ja mich.“

Taras Herz schlägt schnell, als sie sich in dieser ehelichen Umarmung eingeschlossen findet.

„Ja, das stimmt“, flüstert sie. „Ich habe dich.“

Die Familie wartet auf die Kinder, die da kommen sollen. Mit der Zeit wird klar, dass die, wenn überhaupt, nur mit göttlicher oder medizinischer Hilfe kommen werden.

Zunächst setzte Tara auf die Medizin. Auch ihrem Mann versuchte sie das nahezubringen.

„Vielleicht sollten wir zum Arzt gehen?“

„Von mir aus kannst du das machen“, antwortete Abhay, „aber mit mir ist alles in Ordnung.“

Nachdem die Ärztin Tara untersucht hatte, erklärte sie, dass bei ihr alles der Norm entspreche und dass es möglicherweise an der Zeit sei, den Ehemann zu untersuchen.

„Aber der sieht das anders“, sagte Tara schwermütig.

„Was für ein Unfug!“, rief die Ärztin, die es leid war, in ihrer Praxis mit solchen Einstellungen konfrontiert zu werden. „Erklären sie ihm, dass das Kinderkriegen keine reine Frauenangelegenheit ist. Auch der Samen muss gesund sein. Es kann sein, dass er unfruchtbar ist, oder seine Spermienzahl zu niedrig. Es kann sein, dass er in letzter Zeit zu viel trinkt, oder dass er irgendeinen schlummernden Infekt hat. Es kann alles mögliche sein.“

Tara errötete. Wie sollte sie all das ihrem Mann vermitteln? Nach einer relativ hitzigen Debatte, im Verlauf derer Abhay Tara deutlich machte, wie sehr sie sich irrte, ließ er sich darauf ein die Ärztin zu besuchen.

„Sollte ich dich nicht begleiten?“, fragte Tara als Abhay das Haus verließ.

„Nein“, sagte er. „Ich werde das allein regeln.“

Und so sollte Tara nie erfahren, was bei der Ärztin vorgefallen war. Bei seiner Heimkehr war Abhay schmallippig, er wirkte ärgerlich und er weigerte sich, irgendwie auf die Sache einzugehen.

„Aber was ist denn passiert? Was hat sie gesagt?“, fragte sie mehrmals.

„Sie ist eine dumme Gans. Pah! Du brauchst da auch nicht mehr hinzugehen.“

Medizinische Untersuchungen kamen von diesem Moment an nicht mehr in Frage.

Was die göttliche Hilfe betraf, so empfahl man Tara eine Reise zum Vaishno Devi. Den Weg zum Tempel solle sie auf Händen und Knien zurücklegen.

Nach dem Vaishno Devi, entschied sie sich, auch andere Tempel auf Händen und Knien aufzusuchen. Sie hatte damit gerechnet, sich zu genieren, aber das tat sie nicht. Was sie tat, war an diesen Orten durchaus üblich.

Ihr Mann hielt das alles für eine großartige Idee. Ihre Schwiegermutter auch.

„Arme Tara!“, hörte sie sie einmal sagen. „Sie gibt sich solche Mühe.“ Und dann, mit gesenkter Stimme: „Aber das Problem bei ihr liegt innen, innen stimmt was nicht.“

Als auch all das keine Empfängnis zur Folge hatte, begann Tara bestimmte Steine um den Hals und an ihren Fingern zu tragen.

Ihr Mann begann damit, sie mit Schokolade zu füttern. Es war die Schokolade, die letztlich dazu führte, dass sie Abhay auf die Schliche kam. Irgendetwas hatte sich verändert. Er wurde nachlässig, wenn es darum ging, ihr zu besorgen, was sie sich wünschte.

Nachdem er immer wieder Pfefferminzschokolade gebracht hatte, Pfefferminz im Überfluss, deutete sie an, dass sie sich ein wenig mehr Abwechslung wünsche.

„Ich habe nicht die Zeit“, klagte er, „Ich kann sie erst am Flughafen kaufen und da gibt es nun einmal vor allen Dingen Minze.“

„Aber so viel?“

Sie drehte die grün-weißen Schachteln in ihren Händen. Edwardian Mints, Crème de Menthe, Pfefferminz-Pralinen mit Bitterschokolade, Pfefferminz-Pralinen mit Waffel, After Eight, After Dinner, Pfefferminz in weißer Schokolade.

Schon der Gedanke an so viel Minze machte sie ganz krank. Aber ihre Gier nach Schokolade war so groß, dass sie sie trotzdem aß.

Und dann tat er es wieder.

„Hast du nicht daran gedacht?“, fragte sie.

„Woran?“ Er sah beschäftigt aus.

„Was ich beim letzten Mal gesagt habe. Wegen der Minze.“

„Beim letzten Mal? Ach ja, ja natürlich. Aber weißt du, die Flughäfen …“

Sie betrachtete die Unmengen ekelhafter Pfefferminzschokoladen.

„Aber früher hast du doch auch …“

„Nun, du kennst doch die Flughäfen. Die sind nicht sehr fantasievoll.“

Das wiederum hätte Tara ganz und gar nicht vermutet, wenn sie sich an die Broschüren erinnerte, die Abhay so oft erhielt, jene Broschüren, die diese Fluggesellschaft, ja eben diesen Flughafen bewarben. Die schienen das Blaue vom Himmel zu versprechen.

Nachdem Abhay abgereist war, versank Tara in Grübeleien. Es war seltsam, dass er ihre Bitte vergessen hatte – es war ein so einleuchtender Wunsch. Abhay hatte ein gutes Gedächtnis. Aber in letzter Zeit war er dauernd abwesend. Und fast nie zuhause.

Und wie sie das so dachte, wie so eine Überlegung auf die nächste folgte, brach der Argwohn aus dem Dickicht, und das Puzzle setzte sich zusammen.

Innerhalb von Sekunden war Tara überzeugt, die Erklärung für Abhays Verhalten gefunden zu haben. Konnte es sein, dass jene andere Frau, über die sie im College so viel gelesen hatte, in ihr Leben getreten war? Sie entschied sich, ihn auszuspionieren. Das Ergebnis war vorhersehbar.

Nachdem sie die ganze Bandbreite von Gefühlen durchlebt hatte – Schock, Verwirrung, Verzweiflung, Wut und Verbitterung – spielte sie mit der Idee, ihr den Schädel einzuschlagen. Auf der Suche nach einer Lösung wandte sie sich automatisch dem Kühlschrank zu. Sie brauchte Schokolade. Sie brauchte Trost. Sie war nicht bei der Sache, als sie den ersten Bissen nahm. Er schmeckte nach Sägespänen. Sie nahm einen weiteren und würgte. Schokolade war das einzige Vergnügen, was ihr im Leben geblieben war. Was ging hier vor sich?

Sie fühlte ein Brennen im Rachen, schmeckte den hässlichen, sauren Geschmack von Galle. Sie legte die Schokolade zurück in den Kühlschrank und schloss die Tür. Überwältigt von Übelkeit schaffte sie es gerade so ins Badezimmer.

Von nun an aß sie nie wieder auch nur ein einziges Stück Schokolade. Jedes Mal, wenn sie eines der dunklen Teilchen ansah, die so verführerisch glänzten, sah sie Abhays Augen darin. Die Augen forderten sie heraus, einen Bissen zu nehmen und fett zu werden.

Sie verlor Gewicht. Die Übelkeit, die der Gedanke an Schokolade in ihr auslöste, half ihr dabei . Sie wurde dünner. Dünner als sie in den letzten Jahren je gewesen war. Sie nahm die Ringe von den Fingern ab. Es schien sinnlos, sie jetzt noch zu tragen. Anstelle von Saris trug sie nun Salwar-Kamiz. Sie sah jünger aus. Sie fühlte sich so wach und so lebendig wie schon lange nicht mehr. Sie begann, sich Gedanken über eine Strategie zu machen.

Sie musste ihn zurückgewinnen. Sie würde einen Kochkurs machen. Liebe ging durch den Magen. Abhay aß kaum noch zu Hause. Aber jetzt … Sie musste zur Quelle aller Köstlichkeiten werden, sie musste kochen.

Tara meldete sich bei Mrs. Singhals Kochschule an, die ihren Schülern versprach, dass sie innerhalb eines Jahres diverse Kochstile von Cordon Bleu über Kontinental bis hin zu Indisch beherrschen würden. Tara stellte sich geschickt an, zu improvisieren fiel ihr leicht. Auch ihre Lehrerin lobte sie und das half ungemein. In ihrem ganzen Leben war sie beim Lernen noch nie gelobt worden – im akademischen Bereich sowieso nicht, aber auch ihre Tanz- und Gesangslehrer hatten ihr stets vermittelt, sie müsse sich mehr Mühe geben.

Eine Mahlzeit war mehr als nur Essen. Mrs. Singhal vertrat die Ansicht, es handele sich vielmehr um eine ästhetische Erfahrung. Der Tisch, die Farben, das Arrangement des Geschirrs, die Blumen, alles musste perfekt sein.

Tara fiel das alles erstaunlich leicht. Sie stellte fest, dass Kochen eine unendlich kreative Angelegenheit war. Ihr Geschmack, den sie bereits bei der Einrichtung ihres Hauses eingebracht hatte, konnte in unendlichen Variationen auf dem Esstisch inszeniert werden. Sie genoss es, ihrem Mann – so untreu er auch sein mochte – Dinge vorzusetzen, denen er nicht widerstehen konnte. Er wurde immer gieriger, fordernder. Immer öfter lud er kleine Gesellschaften zu sich nach Hause ein.

Unmerklich begann Abhay zuzunehmen. Schon bald sah Tara die Früchte ihrer Arbeit und langsam begriff sie, dass es nun sie war, die das Ruder in der Hand hielt. Immer neue Ideen schossen ihr durch den Kopf. Sie verwendete mehr Sahne in ihren Desserts, mehr Käse bei den italienischen Gerichten. Abhays Kleider passten ihm nicht mehr. Er begann ernsthaft von Diäten zu sprechen.

Nachdenklich sah Tara an ihm herunter. Sie bemerkte, dass er ihrem früheren Selbst immer ähnlicher wurde. „Du watschelst“, hatte er zu Beginn der Geschichte zu ihr gesagt. „Tue ich nicht“, hatte sie voller Schmerz und so vorhersehbar, typisch Frau, geantwortet. Jetzt wünschte sie sich, er möge zu watscheln beginnen, obwohl sie sich wohl nicht würde erlauben dürfen, ihm das unter die Nase zu reiben.

Die Verdrießlichkeit, die mit dem Ende von Abhays Affäre Einzug in sein Gemüt hielt, äußerte sich auch in seinem Hautton. Seine bereits leicht grau wirkende Haut entwickelte einen Stich ins Gelbliche. Exzessives Essen war sein Trost. Er hörte Musik, er trank und er forderte scharfe und würzige Häppchen aus Taras allzeit fruchtbarer Küche ein.

Als er zu watscheln anfing, begann Tara, die doch eigentlich dazu erzogen worden war, ihren Mann in all seinen Facetten zu bewundern, ihn hässlich zu finden.

In Anbetracht der Umstände, die sie zu diesem Rachefeldzug getrieben hatten, brauchte sie eine Affäre, um die Sache rund zu machen. Sie entschied sich für einen Freund von ihm, eine naheliegende und praktische Wahl. Der Freund hatte bestimmte Andeutungen gemacht. Tara entschied sich, darauf einzugehen. Ohne jede Verhütung gab sie sich ihm hin, denn die Hoffnung auf Empfängnis hatte sie ohnehin schon lange aufgegeben. Als sie feststellte, dass sie schwanger war, war sie außer sich vor Freude. Als erstes musste sie den Freund loswerden.

„Abhay ahnt etwas“, sagte sie ihm.

Dann erzählte sie ihrem Mann von der Schwangerschaft. „Ich kann mir vorstellen, dass es damit zu tun hat, dass du jetzt so viel gesünder bist“, sagte sie. „Du siehst so viel besser aus. Früher warst du zu dünn. Deshalb bin ich jetzt mit diesem Baby gesegnet worden.“ Angesichts des stillen Triumphes, der aus ihrem Auftreten sprach, wirkte Abhay einen Augenblick lang verblüfft. Er begann ihr nachzuspionieren, aber ihre Affäre war so kurz und sie dabei so besonnen gewesen, dass sie keine Spuren hinterlassen hatten, die er hätte finden können. Als Taras Tochter das Licht der Welt erblickte, sang sie ihr Schlaflieder, die von mutigen Kriegerinnen handelten, und sorgte dafür, dass die Erziehung ihrer Tochter ihr eine Laufbahn ermöglichte, die sie unabhängig machen würde.

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