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Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik sowie Germanistik studierte und heute als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand 2012 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015.

*Foto: © Hans Hochstöger, Suhrkamp Verlag.

Dorian Steinhoff, geboren 1985 in Bonn, ist Deutscher und Österreicher. Er studierte Philosophie, Rechtswissenschaften und Germanistik an der Universität Trier. Seit 2010 arbeitet er als freier Autor, Journalist und Literaturvermittler. Er schreibt Prosa und für Presse und Rundfunk. Mit seinem Programm Dorian Steinhoff liest und erzählt ist er ständig auf Lesereise. Er gibt Workshops und Seminare zu den Themen kreatives Schreiben, Poetik und literarische Kulturpraxis im Auftrag von Universitäten, Schulen, und freien Kultur- und Bildungsinstitutionen. Außerdem arbeitet er als Organisator von Literaturprojekten und als Moderator von Lesungen. 2014 erschien sein Erzählband Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern. 2015 gewann er den Förderpreis für Literatur Düsseldorf. Dorian Steinhoff lebt in Köln.

Foto: © Marco Piecuch.

Robert Menasse, 1954 in Wien geboren, ist ein österreichischer Autor. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften in seiner Heimatstadt, Salzburg und Messina. Von 1981 bis 1988 lehrte er als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie an der Universität São Paulo. Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Übersetzer aus dem Portugiesischen, freier Publizist und Kolumnist mit Lebensmittelpunkt in Berlin, Wien und Amsterdam. Menasse ist Autor von fünf Romanen, zahlreichen Essay- und Erzählungsbänden. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Sinnliche Gewißheit (1988) und Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust (2007). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u. a. mit dem Lion-Feuchtwanger-Preis, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Max-Frisch-Preis). In seinem Schreiben beschäftigt er sich häufig mit latenten Formen des Antisemitismus in der deutschsprachigen Öffentlichkeit. Ein anderer Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit Globalisierungsphänomenen und ihrer Institutionalisierung insbesondere im Kontext der Europäischen Union. Die Hauptstadt, sein neuer Roman, erscheint im Herbst 2017 im Suhrkamp Verlag. Die Autorin und Journalistin Eva Menasse ist seine Halbschwester.

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