Schneereisende

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Schneereisende von Ayfer Tunç

Bezaubernde Ruhe und eine unendliche weiße Landschaft stehen in Ayfer Tunçs Erzählung in starkem Kontrast zu der Gewalt, von der sie durchzogen ist. In totaler Stille wächst sich die Einsamkeit hier zu tödlichen Spielen und falschen Versprechen aus. Aber zur gleichen Zeit entsteht in der Verlorenheit dieser weißen Wildnis eine Beziehung zwischen zwei „Schiffsbrüchigen“ – bis die Autorin die Leser ein weiteres Mal in die Irre führt. Die Unvorhersehbarkeit, das Ausweichen machen diese Erzählung aus. Sie entfaltet sich zwischen Leichtigkeit und Mühsal, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen einem behaglichen Zuhause und den frostigen Bergen mitsamt seiner wilden Tiere …